Medienverleih
 
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Die Welle
Amerikanische Verfilmung
Signatur 4695030
Regie
FSK
Produzent
Sprache de
Zielgruppe S1,S2
Minuten 90 min.
Erscheinungsjahr 2000
Herkunft
 
Artikel ist bis zum 30.05.2016 verliehen
 
Ein amerikanischer Geschichtslehrer möchte seiner Klasse zeigen, wie die Nazis ein ganzes Volk beherrschen konnten. Dazu erfindet er ein paar Schlagworte - Macht durch Disziplin!, Macht durch Gemeinschaft!, Macht durch Handeln! - und eine Bewegung mit eigenem Gruß: Die Welle.
Doch was als Experiment, als Learning by Doing gedacht war, läuft bald aus dem Ruder. Die „Welle" gewinnt an der Highschool ungeahnte Popularität, der Druck auf die, die der Welle nicht angehören, wird immer stärker. Ihre Mitglieder definieren sich mehr und mehr nur noch durch die Organisation, durch die „Welle". Ein Schüler, der bisher am Rande stand, ziemlich unten in der Hierarchie, ernennt sich zum „Leibwächter" des Geschichtslehrers und ist plötzlich bei allen angesehen. Ihren Lehrer verehren mittlerweile alle als ihren „Führer". Diejenigen, die sich weigern, der Welle beizutreten, werden ausgegrenzt. Freundschaften werden aufgekündigt, weil der Freund/die Freundin nicht der Welle angehört.
Was als Experiment begann, endet als bedrohliche Wirklichkeit. Nur mit Mühe kann der Geschichtslehrer das Experiment wieder abblasen. Ein Beispiel, wie eine Massenbewegung entsteht und alle in ihren Bann zieht. Ein Beispiel wie faszinierend eine Bewegung sein kann, wie sie zum Selbstläufer wird, selbst heute, selbst in den USA. Faschismus ist nicht Vergangenheit.
Die Welle ist mittlerweile an vielen Schulen Standardlektüre geworden.
Aber ich muss auch einige kritische Worte dazu verlieren. Denn hier wird, anders als vielfach behauptet, nicht die Entstehung einer faschistischen Organisation geschildert. Sondern die einer Massenbewegung, einer Organisation, die ihren Mitgliedern das Denken abnimmt.
   

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